Man spricht Deutsch!

Es war von jeher Ziel sozialdemokratischer und grüner Politik, den Frauenanteil im Topmanagement der deutschen Wirtschaft zu erhöhen! Den Erfolg dieser Politik kann man in einem Etablissement für gepflegte und stilvolle Erwachsenenunterhaltung in Köln hautnah erleben. Drei weibliche Mitarbeiterinnen – plus die freundliche Dame am Telefon – schmeißen den Laden im Alleingang. Was für diesen Laden spricht: Superflexible Öffnungszeiten. Bis zwei Uhr wird man(n) hier sehr liebevoll und fürsorglich betreut. Professionelles bumsen und blasen: Für nur 50 Peitschen! Es wäre interessant zu wissen, ob die nette Mutter und ihr Manager aus der Pedostraße. 20 hier leistungstechnisch mithalten kann. Immerhin arbeiten in diesem Betrieb echte Profis. Was erschütternd ist: Die Auskunftsdame kennt die eigene Fachsprache in ihrem Business nicht – aber auf jeden Fall nur unzureichend. Auf die Frage „Von hinten geht auch?“ – womit ganz klar Doggystyle gemeint ist – antwortete die Dame, dass man dies individuell mit den Angestellten ausmachen müsste. Dies betrifft aber wohl eine andere Praxis: Sehr irritierend für potentielle Kunden. Auf jeden Fall: In diesem Betrieb gibt es auch Spezialistinnen die voll für den Arsch sind. Erschreckend in diesem Betrieb ist die Altersdiskriminierung. Das Alter der Mitarbeiterinnen liegt zwischen 20 und 30 Jahren. Die Generation 50+ ist in diesem Musterbetrieb nicht vorhanden. Hier muss die Gewerkschaft unbedingt nachbessern. Man merkt im Gespräch zwischen Krencho – meine Wenigkeit – und der Dame am anderen Ende der Leitung knistert es gewaltig. Bitter: Keine rothaarigen Damen, dafür allerdings viel Rotlicht. Was ja irgendwie auch ganz gut ist. Auf jeden Fall gibt es in diesem Haus für die Kunden moralische Unterstützung. So geht Deutschland!

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