Romanze mit Mrs. Mi@gi: Teil 2

Gegen die Macht der Liebe kann selbst Krencho nicht gewinnen: Sowieso nicht, wenn Amor eine reizende Person wie Mrs. Mi@gi und mich im Visier hat. Wenn man den ersten Teil von Romanze mit Mrs. Mi@gi gelesen hat, wird man es ahnen: Da würde noch was laufen mit mir und Mrs. Mi@gi aus dem schönen Kassel. Im dritten Teil – der demnächst irgendwann ebenfalls hier veröffentlich wird – ist dann das Video (Aus Jugendschutzgründen: Ab 18!) des Realtreffens mit der charmanten Lady aus Hessen zu sehen: Das Vorschaubild aus dem Video ist ja hier bereits als Beitragsbild zu sehen. Also: Es wird hier „heiß“ demnächst! Eins steht fest: Krencho kann nicht nur prima in der virtuellen Welt seine Gegner eliminieren – er kann auch romantisch! Wie auch immer: Flo Ist NICHT der Sohn von Mrs. Mi@gi. Und so alt ist sie auch noch nicht. „Halt´s Maul“, „Halt doch endlich mal Deine verfickte Fresse!“: Mrs. Mi@gi leidet offensichtlich unter dem Tourette-Syndrom und ich – Krencho – bin ihr Therapeut. Wenn´s läuft, läuft´s! „Schätze mein Sohn ist mir mindestens zweimal vom Wickeltisch gefallen und meine Tochter mehr als doppelt so oft.“ – die eloquenten Formulierungen in den Berichten über das Familienleben im Mi@gi-Clan ließen meine Erregung steigen und es war viel Selbstkontrolle nötig um der Versuchung zu widerstehen, während des Gameplays eine extrem kalte Dusche zu nehmen um etwas runterzukommen und die physischen Auswirkungen des Dialogs mit Mrs. Mi@gi zurückzufahren. Ihr wisst, was ich meine. „Hast Du mir gerade nicht zugehört?“, „Halt doch einfach Dein Maul!“, „Auf Deine Versprechen scheiß ich.“– diese wiederholten Liebesbeteuerungen von Mrs. Mi@gi zeigen: Sie befand sich bereits gedanklich im Beziehungsmodus mit Krencho. Auf der anderen Seite: Einen Dialog mit ihr zu führen ist ein ähnliches Glücksgefühl wie Masturbation mit einem Katana – wenig unterhaltsam, sehr schmerzhaft. Jeder, der öfter via Deutscher Bundesbahn oder Flixbus reist kennt das Gefühl, wenn sich in die Reihe hinter einem oder vor einem oder auf den Plätzen gegenüber z.B. eine Frau und ein Mann hinsetzen – die sich offensichtlich nicht kennen – und sich dann im Zuge der Fahrt „Dialoge“ (Wobei „Dialoge“ eigentlich das falsche Wort ist, da meistens die Frau spricht und der Mann nur zu überleben versucht!) ergeben wie:

Sie: „Also meine Schwiegertochter ist nicht gebildet, nicht gerade eine Schönheit und das Gegenteil von intelligent. Wie man sich auch halt die eigenen Töchter wünscht. Ich war da so froh, als mein Sohn so eine Frau geheiratet hat. Da wusste ich: Das hält.“

Sie: „Ein deutsches Mädchen kann sehr wohl einen Franzosen heiraten. Das geht, solange man da nicht auch beruflich zusammenarbeiten muss.“

Sie: „Meine Musik ist nicht auf einen Stil begrenzt. Musik ist Musik. Ich liebe Schlagermusik – aber auch Marschmusik.“

Sie: „Seit mein Mann sich vor 12 Jahren das Leben genommen hat, fahre ich jetzt halt immer zwischen Schwarzwald und München hin und her. So lerne ich viele Leute kennen.“

Man ist übermüdet. Man mußte in am frühen Morgen von 5.00h bis 8.00h in Freiburg auf den Anschlussbus warten. Man ist verteidigungstechnisch prima ausgebildet – und ruft bereits die am besten zu attackierenden Nervenpunkte ab. Aber dann klappt man doch sein Gamer-Notebook zu und hofft, daß dem männlichen Gesprächspartner auf dem anderen Sitz irgendwann der Kragen platzt und eine normale Reaktion erfolgt, er also z.B. diesen Klapptisch abreißt und die Frau damit erschlägt. Natürlich ist dies Wunschdenken, weil der Typ entweder Masochist oder komplett verblödet und schmerzbefreit ist. Es gibt ja auch Menschen, die sich die Kelly-Family anhören. Bitter: Nie ist Alkohol da, wenn man ihn braucht.

Ähnliche Gefühle werden durchlebt, wenn man einer Unterhaltung mit Mrs. Mi@gi folgen muss – oder wie in meinem Fall: Einen konstruktiven Dialog mit ihr führen möchte.

Gut für sie, erspart es doch Kosten für eine Therapie. Verwirrung trat auf meiner Seite auf als es um der Aussprache des Namens meiner Herzensdame ging: Verwirrenderweise nutze die liebreizende Frau das @-Zeichen als „a“ – aber auch über Rechtschreibschwächen schaute ich hinweg. Die Hormone und so. Ihr versteht. Ein Gefühl, als explodiere ein junger Schutzmann und man steht direkt daneben! Hammer! Aber diese kleinen Missverständnisse würden unseren gemeinsamen Gang auf dem Pfad der Liebe nicht im Wege stehen. Auf jeden Fall begab ich mich – im Liebesrausch – auf die Pfade von Picasso, Dali und Warhol und änderte mein Emblem mit etwas Kunst auf: Als Wiedergutmachung für die schwere Zeit die unsere Beziehung gerade durchlief. Meine Anstrengungen wurden leider nicht richtig gewürdigt. Das Leben zeigt sich manchmal von seiner härtesten Seite. Sie richtete ihre Waffe auf mich – und wie das so ist, wenn man(n) bedroht wird: Es wurde wieder liebevoll: Offensichtlich verfügt Mrs. Mi@gi über prima mündliche Fähigkeiten – verweigerte dafür aber Auskünfte über ihre Vibratorensammlung. Sie ist halt ein wenig schüchtern, die Süße…